Fallbeispiel: Gelöster Gesellschafterstreit

  • „Als mein Berater führte Herr Biebinger die Verhandlungen mit enormer Überzeugungskraft. Seine scharfe Fallanalyse und die klaren Handlungsempfehlungen wirkten auf beide Seiten derart befriedend, dass der drohende Rechtsstreit vermieden werden konnte.“

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    Jörg S.
    Geschäftsführender Gesellschafter eines Unternehmens für Post-Dienstleistungen

Gesellschafter gegen Insolvenzverwalter – auch der Bluff gehört zum Handwerk.

Ausgangslage:
Eine defizitäre Tochtergesellschaft wurde über mehrere Jahre durch Darlehen und teilweise Stundung von Mietforderungen durch die Muttergesellschaft gestützt. Die erhoffte Gesundung des Unternehmens blieb jedoch aus – es folgte der Insolvenzantrag. Biebinger wurde beauftragt, die Interessen der Muttergesellschaft gegenüber dem Insolvenzverwalter geltend zu machen, der die Tochtergesellschaft kurzfristig fortführte. Dabei ging es um erhebliche Mietforderungen, Schadensersatzansprüche und weitere Forderungen der Muttergesellschaft aus dem Mietvertrag – sowie um das Vermieterpfandrecht.

Strategische Knackpunkte:
Die Gesellschaftersphäre befürchtete, dass der Insolvenzverwalter durch Insolvenzanfechtungsansprüche auch die Muttergesellschaft in die Insolvenz stürzen könnte. In dieser Konstellation war es Biebinger wichtig, dem Mandanten zunächst die wahrscheinlichsten Handlungsoptionen des Insolvenzverwalters aufzuzeigen – und so bezüglich der wirtschaftlichen Konsequenzen zu beruhigen.

Lösung:
Der Insolvenzverwalter wurde aufgefordert, die berechtigten Forderungen der Gesellschafterin bei Fälligkeit zu zahlen; andernfalls werde auch nicht davor zurückgeschreckt, den Geschäftsbetrieb zum Einstellen zu bringen. Mit Erfolg: Nachdem der Insolvenzverwalter die Beträge auf einem Treuhandkonto separiert hatte, konnte in den darauffolgenden zwölf Monaten eine für die Gesellschafterin angemessene Vergleichsvereinbarung geschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurden auch Darlehensausreichungen und -rückführungen berücksichtigt, die der Insolvenzverwalter zum Teil angefochten hatte.

Fazit:
Auch hier wird deutlich, wie elementar die exakte Analyse der gegenseitigen Verhandlungspositionen ist. Da Biebinger von Beginn an als Berater involviert war, konnten schon früh die Weichen für ein erfolgreiches Ergebnis gestellt werden. Wie im normalen Geschäftsleben kann auch in der Verhandlung mit einem Insolvenzverwalter der mutige Bluff mitentscheidend sein.
Es zeigt sich immer wieder, dass Mandanten mit einem insolvenzrechtlich erfahrenen Berater in der insolvenznahen Krise befreiter leben. Biebinger zeigt Ihnen frühzeitig Handlungsoptionen auf und nimmt so der Insolvenz den Schrecken.